(Stand 12.11 - Morgenplenum LMU)
Es gibt eine Person, die eine Plenarsitzung moderiert. Am Anfang fragt diese, ob Sie das Vertrauen des Plenums genießt. Sie leitet die Sitzung und bemüht sich von ihrer eigenen Meinung zu abstrahieren bzw. diese als solche kenntlich zu machen.
Wir haben inzwischen drei Personen für den Kontakt mit der Hochschulleitung sowie einen Pressesprecher.
Für alle Aufgaben gilt: Sie sollte nicht zu lang von der selben Person ausgeführt werden, möglichst jeden Tag wird gewechselt. Hier gab es insbesondere in Bezug auf die Kontaktpersonen zu Presse und Hochschulleitung die Gegenposition, dass man den Ansprechpartnern nicht jeden Tag eine neue Person gegenüberstellen sollte. Dieses Thema ist nicht abschließend geklärt.
Wir sitzen zur Förderung von Übersichtlichkeit und Ruhe auf dem Boden bzw. in der LMU möglichst auf den Bänken und nicht auf den Tischen. Außerdem sollten wir immer möglichst weit vorne sitzen, sodass auch Nachkommende hinten an der Tür noch Platz finden und - das ist der wichtigere Punkt im Audimax - jeder etwas hört. Statt zu klatschen/buhen verwenden wir Handzeichen, um die Lautstärke möglichst gering zu halten:
| Zustimmung | |
| Ablehnung | |
| Wiederholung, komm zum Punkt | |
| Zur Abstimmung | Lassobewegung |
Es werden hin und wieder auch andere Handzeichen benutzt, die aber in der Praxis bisher eher selten zum Einsatz kamen:
| Das sprengt den Rahmen | |
| Akustisches Verständnisproblem | |
| GO-Antrag | Hände neben den Kopf (Elch) |
jetzt.de von der SZ hat das ganze mal noch anschaulich visualisiert :)
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/491279/6/1#texttitel
Das Verbot von Film und Fotos wurde in der LMU eingeschränkt, da wir am Donnerstag morgen massiv Besuch von Presseleuten bekamen. Es wurde vereinbart, dass keine Einzelpersonen fotografiert oder gefilmt werden, sondern, wenn überhaupt, das Plenum aufgenommen wird. Anfangs wurde jede Kamera angekündigt, was im Laufe der Zeit aber unterging. Außerdem wurde der Presse erlaubt, die Banner (ohne Personen) ebenfalls zu fotografieren/zu filmen.
Grundsätzlich ist das Ziel der Gruppe Konsens (Einstimmigkeit) durch Diskussion und Kompromiss zu erzielen. Ist das nicht möglich gilt:
Bei wichtigen Entscheidungen (Beendigung der Besetzung oder Ausweitung, Umgang mit Polizei und Verwaltung sowie politische und inhaltliche Forderungen) gilt eine 3/4 Mehrheit der Anwesenden. Bei allen anderen Entscheidungen (Organisation, Termine, Essen usw…) gilt eine einfache Mehrheit.