AG Mobilisierung

Einer der Dreh- und Angelpunkte unserer Bewegung die Mobilisierung weiterer Besetzer und solidarischer Personen.

Diskurs unter 100 Leuten ist wichtig und gut. Diskurs unter 1000 Menschen ist vielfältiger, dynamischer, ergiebiger. Wir glauben nicht, dass nur wir, die wir hier schon versammelt sind, eine Meinung zu Bildungspolitik haben. Jede Person hat in den Fragen, die wir hier aussprechen, eine Position, die sich artikulieren lässt. Noch fühlen sich Tausende Studierende, SchülerInnen, DozentInnen, Eltern, LehrerInnen, ArbeitnehmerInnnen, Millionen Menschen in München, in Deutschland, in Europa, WELTWEIT, die zwar gegen Studiengebühren sind, unter dem Bologna-Prozess leiden, für Gleichberechtigung kämpfen müssen, unangesprochen. Unsere Protestbewegung muss auf diese Menschen zugehen, darf sich nicht verschanzen.

Diskurs unter 0 Menschen ist unsere Sorge. Wir brauchen mehr Menschen, erstens um den Diskurs zu fördern, zweitens um sicherzustellen, dass dieser Diskurs nicht zerstört wird, wenn wir zu wenige bleiben. Andere Universitäten haben uns gezeigt: Räumung passiert. Je mehr Menschen hier sind, desto schwieriger ist eine Räumung, umso mehr Aufmerksamkeit bekommen wir.

Mitmachen!

Was wir tun:

Wir, die AG Mobilisierung der Bildungsproteste im AudiMax kümmern uns in ständiger Diskussion, mit Hilfe der anderen AGs, und nach dem Willen des Plenums um:

  • Das Verteilen von Flyern für Demonstrationen und Veranstaltungen
  • Das Aufhängen von Plakaten an Schulen, öffentlichen Einrichtungen, Uni-Einrichtungen, etc.
  • Die Beschaffung von „Werbematerial“ für den Bildungsstreik der Münchner DemonstrantInnen, z.B. Buttons
  • Das Informieren von Leuten auf der Straße, an Schulen, Mensen, Instituten, etc.
  • Flyer-, Plakat-, Banneraktionen die zur Mobilisierung weiterer UnterstützerInnen
  • mit AG Programme und AG Basisinfo um zusätzliche Veranstaltungen im AudiMax (vor allem Vorträge von DozentInnen und anderen)

Kurz und gut: wir kümmern uns darum, dass die Leute von unseren Anliegen erfahren, über diese aufgeklärt werden und dann auch teilnehmen können

Warum wir noch Leute brauchen

Mit unseren Protesten wollen wir auf Missstände in unserem Bildungssystem allgemein hinweisen. Um dies zu realisieren und um eine möglichst breite Masse an Menschen zu erreichen ist ein großer logistischer Aufwand notwendig. So wurden für die Demo am 03.12. beispielsweise ca. 45.000 Flyer und 1.000 Plakate verteilt bzw. aufgehängt, 3.000 Buttons wurden designt und besorgt. Jede helfende Hand erleichtert es, unsere Ziele für eine gerechte und freie Bildung ein Stück mehr zu realisieren. Denn je mehr Leute mithelfen, desto leichter wird es für den Einzelnen, denn man kann sich zusammenschließen um an Schulen zu gehen, zu Flyern bzw. zu Plakatieren.

Was „musst“ du mitbringen

Da wir ernsthafte Ziele verfolgen und den Menschen diese auch näher bringen wollen ist es wichtig, dass Du:

  • Auf die Leute zugehst
  • Über die Inhalte unseres Protests bzw. der jeweiligen Aktion informiert bist und so auch informieren kannst
  • Auf die Leute eingehst und sie freundlich und hilfsbereit zu uns einlädst

Wenn Du ein paar Stunden Zeit und Lust hast, uns bei unserem Anliegen unter die Arme zu greifen bist Du herzlich zu unseren Treffen eingeladen, wo wir in lustiger Atmosphäre aber mit einem ernsten Ziel vor Augen Aktionen besprechen, Ideen austauschen und uns von gewonnenen Eindrücken berichten.

Weitere Infos bekommst Du entweder beim Infostand der Besetzer im Lichthof des Hauptgebäudes LMU oder online unter www.unsereunibrennt.de

Selbstverständlich erreichst Du uns auch per E-Mail unter: mobilisierung@unsereunibrennt.de

Hier ist ganz besonders auch Eigeninitiative gefragt!

  • Hier noch einige Infos für die, die in Eigeninitiative an die Schulen gehen wollen:
    • Ihr könnt entweder in die Schulen gehen, euch davor stellen oder SchülerInnen auf dem Schulweg ansprechen. Wenn ihr in die Schulen geht, seid euch bewusst,ihr dürft das eigentlich nicht. Falls ihr darauf aufmerksam gemacht werdet, müsst ihr für euch selbst entscheiden, was ihr tun wollt.
    • LehrerInnen anzusprechen, ob sie uns unterstützen, bringt nicht wirklich viel, da sie darauf vereidigt wurden, ihre SchülerInnen nicht politisch zu beeinflussen.
    • Auch die Schulleitung hilft euch nicht viel. Wenn sie das Wort Bildungsstreik hört, wird sie sofort abblocken.
    • Wenn SchülerInnen euch fragen, ob sie streiken dürfen: Nein, dürfen sie nicht. Sie müssen wissen, dass das bedeutet, dass sie die Schule schwänzen. Sie kennen ihren DirektorIn und dürften wissen, wie dieser (diese) reagieren könnte. (Weitere Infos unter http://akantirep.co.cc/recht-auf-protest und http://www.bildungsstreik.net/)
    • Ihr könnt immer SchülerInnen dazu ermuntern, selbst in der Schule Flyer und Plakate zu verteilen. Prinzipiell muss das alles eigentlich mit der Schulleitung geklärt werden. Für die, die keinen Stress wollen, immer den Vorschlag machen, Plakate etc. in den Klos aufzuhängen. Da passiert einem sicher nichts.
    • SchülerInnen könnten auch in die Klassen gehen, und mit den LehrerInnen und dem Rest der Klasse über die Inhalte diskutieren. Dies am Besten immer den LehrerInnen gleich sagen.
    • Wichtig: am Besten den Weg in die Schulen, sprich Bushaltestellen, Stromkästen u.ä., plakatieren! Und „Flyern“ was das Zeug hält!!!

Treffen

Nächstes Treffen wird noch bekannt gegeben

Aktionen

Geplante Aktionen oder ideen findet ihr unter Aktionen.

Ohne Masse keine Competition!

Material

Wenn euch möglich könnt ihr die Flyer und Poster auch gerne selbst ausdrucken und unters Volk bringen. Ihr findet alle Vorlagen hier.

To-Do

* Flyer ändern > besetzte Unis, Zahlen, eine Vision?

  • neue Plakate
  • Flyern für die nächste(n) Demo(s)

Kontakt

Kontakt: mobilisierung@unsereunibrennt.de

ag_mobilisierung.txt · Zuletzt geändert: 31.12.2009 18:10 (Externe Bearbeitung)
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